©The DCM - Dil. Cardiomyopathy -
by D. Caroline Coile, PH.D.,
published in DOGWorld, Dec. 1999, submitted by Nancy Abel - USA
-summary of article by E. Steffen -
Summary:
DCM is a progressive disease, the muscles of the heart lose their contractility. In many cases dogs don't display symptoms until the condition has advanced significanly. DCM is one of the mos common serious cardiac diseases in dogs.
Symptoms often appear to develop quite suddenly; this is exp. true in dogs that normally are not very active. The condition for DCM is developing slowly (probably 6 mths. to 18 mths.). In active and working dogs it's noticed earlier as the dog loses it's ability to excerise.
DCM mostly is a disease of large and giant breeds
(but can also strike other breeds).
Scottish Deerhound - Doberman Pinscher - Irish
Wolfhound - Great Dane - Boxer - St. Bernard - Afghan Hounmd, Newfoundland
- Old English Sheepdog - English Cocker Spaniel - English Springer Spaniel -
American Cocker Spaniel - Labrador Retriever and Golden Retriever - are the most
affected breeds.
DCM is seen roughly twice as often in males than females (own remark: hormonal
influence ??).
Most dogs presented with symptoms are between 4
& 10 yrs. old; the incidence incr. with age.
A few dogs are diagnosed with DCM before reaching 1 yr. of age.
Diagnostic Procedure
Preliminary tests can be done by a general vet. Blood-
& urine tests may reflect effects of low cardiac output.
X-ray of the heart will show some degree of cardiac enlargement (cardiomegaly).
About half of the dogs in auscultation moderate heart murmurs are found. Heart
rate is usually rapid (more than 200 beats p.m.)
Most dogs with DCM have some abnormalities shown in EKG.
Ultrasound: the sound waves show int. structures of the heart, the heart
valves, size of heart chambers, thickness of heart muscle and how well the heart
is contraction.
Etiologies
In most cases the cause of the condition is
unknown (idiopathic).
Might be influenced by nutritional deficiencies, metabolic disorders, cardiac
toxins, inflammations, trauma, tumors, infections.
L-Carnitine (found in red meat) is
essential for the mitochondrial transport of fatty acids, helps rid the
mitochondria of some pot. toxic metabolities.
Toxine (in drugs and / or plants), viruses (parvovirus, distemper,other viruses),
parasites (worms) - can have an influence on developing DCM.
Heredity: some preliminary evidence (autosomal dominant mode of inheritance( has
been reported in a family of Boxers. DCM in dogs could reflect different genetic
etiologies among breedsand perhaps even within single breeds.
Treatment - Therapies
Unfortunately, DCM cannot be
prevented or cured.
Most dogs live only 6 - 12 mths. after the onset of symptoms,
some live serveral years, some others only a few weeks after diagnosis.
Current therapies can improve and
prolong a dog's quality of life
- but they have their limits.
Low-sodium-diet, replacing substances such as L-carnitine or taurine.
Diuretics (to avoid excessive fluid
in lungs)
Digitalis glycosides - help the heart to contract better
ACE-inhitibors increase the vasodilation - may help to prolong life.
Supplements - L-carnitine - Taurine - Co-enzyme Q10-supplementation - Fish oil
Lifestyle
Owners of dogs suffering from DCM
should ovserve certain precautions.
No exercises - low-sodium-diet (commercial or home-made) - no anesthesia if not
absolutely necessary/extensive precautions.
Further research on DCM is done.
This arcticle was given by
Dr.med.vet. Rousselot - transl. French/German
by Fam. Kesteloot (Jan. 99)
We thank them for providing us with this articles!
Die Kardiomyopathie
Die bei den Leonbergern und allen seinen
wuchtigen Freunden am häufigsten vorkommende Krankheit heißt dilatierende
Kardiomyopathie.
Die Kardiomyopathien bestehen aus einer Reihe von Krankheiten des
Herzmuskels, die zu einer Schwellung oder einem Schwund der Größe des
Herzens führt.
Diese Krankheiten treten bei zahlreichen Gattungen auf : Hunde, Katzen, Menschen
können unter Kardiomyopathien leiden.
In den meisten Fällen bleibt der Erreger dieser Krankheiten unbekannt. Die Forscher sind jedoch in diesem Bereich sehr aktiv, denn diese Mißbildung kann ziemlich junge Menschen treffen und die Ursache von frühzeitigen Todesfällen sein.
Bei den Fleischfressern ist deren hypertropische
Form am häufigsten bei Katzen zu finden. Man stellt eine mehr oder weniger
schnelle Vergrößerung des Myokards
( Herzmuskels) fest, die das Licht in den
Herzkammern reduziert. Da das Licht in den Herzkammern und besonders bei der
linken Herzkammer dadurch stark reduziert wird, ist das Blutvolumen am Ende der
Diastole
( vor der Anspannung) stark reduziert. Wenn das Herz anspannt, kann es nur eine
kleine Quantität von Blut in die Aorta austreiben. Das Sinken des Blutvolumens
in der Aorta führt zur Verringerung der Perfusion ( Blutzufuhr) der Organe und
zur Stockung des Herzens.
Bedingungen für Herzinsuffuzienz:
Die dilatierende Kardiomyopathie ist
häufiger bei den Leonbergern und den Hofhunden zu finden. Der Herzmuskel wird
immer dünner.
Dadurch verliert das Myokard seine kontraktive Eigenschaft. Es ist nicht
mehr dazu fähig, das Blut richtig in die Aorta zurückzuschieben und ein Teil
der Blutmasse bleibt nach der Zusammenziehung in den Herzkammern. Nach und nach
dilatiert sich das Herz..
Die Folgen sind denen der hypertropischen
Kardiomyopathien gleich:
Ungenügende Blutzufuhr, Blutstockung oberhalb des Herzens und Herzinsuffizienz.
Wenn sie den linken Herzteil trifft, sind Husten, Müdigkeit und Keuchen die
häufigsten Symptome. Wenn sich die Insuffizienz rechts entwickelt, hat man
Müdigkeit, Magenerguß oder Brustkorberguß als klinische Symptome.
Die Herzinsuffizienz addiert die Symptome der linken und der rechten
Insuffizienz.
Wann muß man den Verdacht auf eine dilatierende Kardiomyopathie lenken ?
Die Krankheit kann in jedem Alter, aber am häufigsten bei den Leonbergern zwischen 4 und 10 Jahren auftreten.. Rüden und Hündinnen können darunter leiden.
Das Auftreten der klinischen Zeichen kann brutal ( Synkope bei anstrengenden Aktivitäten, Husten und Kurzatmigkeit) oder progressiver sein (Verschlechterung des allgemeinen Zustands, zu starke Müdigkeit bei körperlichen Anstrengungen, Aufblähung).
Jede währende Veränderung des Temperaments Ihres Leonbergers muß nachgeprüft werden.
Sind bestimmte Hunde mehr als andere dieser Krankheit ausgesetzt ?
Die CMD kann sich bei sehr gesunden Tieren
entwickeln. Ohne heftige körperliche Bewegung sind die Hunde dem Risiko nicht
besonders ausgesetzt. Dagegen treten die Zeichen der Krankheit schneller auf,
weil die Symptome in den meisten Fällen zuerst nach körperlichen Anstrengungen
erscheinen.
Störungen der Schilddrüse (besonders Hypothyreosen) wirken wahrscheinlich
zugunsten der Erscheinung der CMD.
Sowohl bei Menschen wie bei Tieren werden zur
Zeit Forschungen durchgeführt, um herauszufinden, ob die Kardiomyopathie eine
Erbkrankheit ist, eine genetische Disposition vorliegt.
Es wird untersucht, ob gewisse Nachkommenschaften statistisch mehr als andere
darunter leiden. Die Sammlung von Informationen ist aber nicht einfach
durchzuführen.
Die CMD tritt glücklicherweise selten auf.
Das Ergebnis dieser Untersuchung wird nicht vor Ablauf mehrerer Jahre bekannt sein. Das Endziel besteht sowieso darin, jener Nachkommenschaft auf die Spur zu kommen und eine Auswahl durchzuführen, um, wenn möglich, die CMD - tragenden Gene zu beseitigen.
Wie kann man eine CMD feststellen ?
Dank der im Kapitel 2 beschriebenen Mittel kann der Tierarzt Veränderungen beim Hund untesuchen, die ihm erlauben werden, das Vorliegen einer CMD festzustellen und den Konsequenzen auf die Herzfunktion nachzugehen.
Die Suche nach der CMD beginnt mit einem
aufmerksamen Zuhören der vom Halter bemerkten Symptome: Verschlechterung des
allgemeinen Zustandes, Müdigkeit, Synkope..(kurzzeitige Bewußtseinsstörung).
Der Zwerchfell - Schock und der Puls des Schenkels sind so häufig "
geschlagen", milder.
Die Vergrößerung des Herzens ist ernst zu
nehmen. Hörverlust bei normalen Geräuschen, Anwesenheit eines
Herzgeräusches oder einer Rhythmenstörung.
Anzumerken
ist, daß CMD sehr oft Störungen des Herzrhythmus verursacht ( besonders
Extrasystolen und "atriales" Flimmern).
Das Röntgen des Brustkorbs zeigt die sehr häufige Vergrößerung des
Herzens. Schließlich gibt die Echokardiographie / EKG ( wenn sie möglich
ist ) sehr nützliche Auskünfte:
Visualisierung der Verschrumpfung des Myokards,
Fall der Abkürzungsfraktion der Herzfasern. ( Konkretisierung des Verlustes an
Zusammenziehbarkeit).
Die Forschung nach dem Einfluß der CMD auf
den Kreislauf besteht hauptsächlich in der Feststellung eines Lungenödems
(ärztliche Untersuchung, Röntgen des Brustkorbs) oder einer Aszite (
Flüssigkeitsansammlung), im Abtasten, Röntgen oder Magen - Echographie.
Mein Hund leidet unter CMD. Wie lange wird er leben ?
Wir haben es schon am Anfang dieser Darstellung erwähnt. Heutzutage kennen wir den Krankheitserreger der CMD nicht, deshalb verfügen wir immer noch nicht über eine medizinische Behandlung, die sie endgültig heilen könnte.
Vor kurzem erhoffte man viel von dem Verständnis
der Rolle der L- Carnitine, einer Aminosäure und deren Mangel als Erreger der
CMD ?
Leider kommt jener Krankheitserreger wahrscheinlich eher von einem schlechten
Gebrauch der Carnitine durch das Myokard als von einem Mangel daran.
Außerdem bringt ein Zusatz an Carnitine ( teuer, nur schwer zu besorgen ) sehr selten eine Verbesserung der Zusammenziehbarkeit.
Die durchschnittliche Lebenserwartung schwankt nach dem Erscheinen der ersten Symptome zwischen 6 Monaten und einem Jahr. Man muß verstehen, daß diese Hunde auch viel länger leben können ( 2-3 Jahre), aber auch in kurzer Zeit dahingehen können.
Welche Maßnahmen sollen getroffen werden ?
Bei Menschen führt der Mangel an möglichen heilbaren Therapien zum Austausch des kranken Organs: die Kardiomyopathie ist eine Indikation für eine Herztransplantation. Bei Hunden ist diese Transplantation wegen großer technischer Schwierigkeiten nicht durchführbar.
Die Begrenzung körperlicher Anstrengung soll die erste Vorsorge sein.
Das Verschreiben von die Nebenwirkungen der CMD
bekämpfenden Medikamenten gehört zur Aufgabe des Tierarztes, welcher je
nach Entwicklung der Krankheit Diuretikum (entwässernde Mittel),
Gefäßdehnungsmittel, anti - arrhythmische Heilmittel verschreiben wird. Die
Medikamente werden fast immer täglich eingenommen.
Und besonders wenn die Krankheit traurige Aspekte aufweist, wenn die Zukunft des
Hundes finster ist, ist es wichtig, daß der Herr und sein Hund guten Mutes
bleiben, damit die Entwicklung der Krankheit verlangsamt wird und die Therapie
am wirksamsten bleibt.
Das Schreiben dieser Erklärung über Herz und Kreislauf bei den Leonbergern hat mich sehr interessiert. Ich hoffe, den Lesern nützliche Informationen gebracht und ihnen die Funktion des Herzens und dessen Veränderungen verständlich gemacht zu haben.
Die Leonberger sollen leben.